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06

Juni

 

Die Väter von Heute-

Meine Beobachtungen in meinem Umkreis und bewusste Wahrnehmungen motivieren mich dazu, darüber zu reflektieren und mich mit dem Thema auseinander zu setzen.

In den letzten 20 Jahren haben sich die Rollen in der Familie gewandelt.

Es zaubert mir immer ein seliges Lächeln ins Gesicht, wenn ich einen Papa mit seinen Kindern sehe.  Ich finde es toll, wie sehr sich die Väter in die Familien- und Hausarbeit einbringen und engagieren. Die Aufgabenverteilung funktioniert harmonisch und widerstandslos.

Dieses Bild wäre vor 20 Jahren noch belächelt worden und es gab nicht viele, die sich diese Rollenbesetzung vorstellen konnten.

Die Mütter von damals hatten meist auch eine Doppelbelastung durch Kindererziehung und Beruf.

Es gab wenige flexible Kinderbetreuungsstätten. Es war ein Jonglieren mit der Zeit und eine Hetzerei von A nach B. Kindergarten ab 3 Jahre, teilweise keine Nachmittagsbetreuung und starre Arbeitszeiten erforderten exakte Planung,  Konsequenz und Einfallsreichtum.

Jede erdenkliche Ressource wurde überdacht und genutzt.

Die heutigen Mütter mit 45+ haben da schon eine Vorreiter- Rolle eingenommen für diese Veränderung.

Zusätzlich zu den üblichen Verpflichtungen (Kinder, Arbeit, Hausarbeit, seine Frau stehen) gab es Diskussionen mit dem Partner (Vater und Ehemann) für ein wenig mehr Unterstützung und Verständnis und mehr Freiraum.

Natürlich gab es Ausnahmen.

Heute sind die Paschas und Machos die Ausnahmen und keine guten Vorbilder.

Die Beziehungen von heute scheinen harmonischer, es besteht Kommunikation und gegenseitiger Respekt.

Die Kinder scheinen zufriedener und glücklicher zu sein- Die Kindererziehung verteilt sich auf Mutter und Vater.

Unterschiedliche Meinungen und Erwartungen werden diskutiert und es gibt ein harmonisches Miteinander, aber auch eine individuelle Selbstverwirklichung.

Ich denke, dass es heute nicht einfacher ist Kinder zu erziehen, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Heute gibt es mehr Hektik und Druck. Man kämpft mit der Arbeitslosigkeit und die knapp bemessene Zeit.

Ich denke jedoch, dass es mehr Miteinander und Freiheit innerhalb und mit der Familie gibt.

Oder was denkt ihr darüber?

Würde mich über eure Meinung zu diesem Thema freuen- gleich hier in meinem Blog

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1 Comment

  • Reply
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    Christa

    Jun 23, 2016

    Schöner Beitrag – ja, es war sicherlich ein großer Umbruch in den letzten Jahrzehnten, den die “Kinder dieser Zeit” miterlebt haben und jetzt in ihre Beziehungen einfließen lassen und auch großteils umsetzen! Mehr Toleranz und Freiheit, umso wichtiger, dass man sich dessen bewusst ist und damit umsichtig und wertschätzend umgeht!